Warum ist besser für Leser zahlen als SEO machen?

Warum ist besser für Leser zahlen als SEO machen?

Und warum nicht von Algorithmen abhängig sein? Inhalte nur für Suchmaschinen erstellen ist eine verpasste Gelegenheit. Paid Content-Distribution hat unbestreitbare Vorteile gegenüber der organischen Distribution, und ist ein effektiver Weg, um Inhalte zu verbreiten.

Die Content Creators spielen nach der Pfeife der Algorithmen. Hier sind die Gründe, warum ich die Paid Content-Distribution bevorzuge und warum ich für Besucher zahle, statt für die Suchmaschinen zu optimieren.

Nr.1: Leserschaft trotz Widrigkeit von Algorithmen

Stellen wir uns eine imaginäre Website vor, auf der die Inhalte für Suchmaschinen basierend auf einer Keyword-Analyse erstellt werden. Sie erstellen Inhalte und Google kann Sie im Laufe der Zeit belohnen oder auch nicht – wer weiß? Selbst nach zwei Jahren muss es nicht gelingen. Oder Sie haben bereits viele organische Besucher und nach einem Update verlieren Sie unwiederbringlich 20 – 40% der Besucher, für deren Gewinnung Sie Jahre benötigt haben.

Oder es kommt zu anderen unvorhersehbaren Änderungen: Das Interesse am Thema lässt nach oder stagniert. Der Anstieg des Interesses wird geringer sein als bei Themen von Wettbewerbern. Neues Widget erhöht die No-Click-Suchen usw.

Möchten Sie ein Unternehmen, das dem Zufall ausgeliefert ist und morgen um mehrere zehn Prozent sinken kann? Nur weil jemand bei Google schlecht geschlafen hat? Eine Firma kann man nicht danach leiten, ob dem Algorithmus etwas gefällt oder nicht. Es ist keine gute Idee, von Algorithmen existentiell abhängig zu sein und mit der Zukunft des Unternehmens zu spielen. Umsatz, Lagerbestand, und Mitarbeiterzahl sind auf Basis des organischen Traffics nicht planbar.

Paid Content Distribution befreit Sie von der Abhängigkeit von Algorithmen. Wenn Sie bezahlen, erhalten Sie Sichtbarkeit.

Nr.2: Es ist vorhersehbar

Nach dem Feintuning bringen die Performance-Kampagnen jeden Monat vergleichbare Ergebnisse. Sie können einschätzen, wie viel Sie für Ihr Budget bekommen – wie viele Besucher, Leseminuten, Anmeldungen, Engagements, Videoanzeigeminuten oder Completed Views. Sie müssen nicht warten, ob der Content funktioniert oder auch nicht, oder befürchten, dass es sinkt.

Und umgekehrt: ist das Ziel z.B. 100 Lesestunden von Blogbeiträgen oder 1000 Completed Views pro Monat, kann man das entsprechende Budget einplanen.

Mit unvorhersehbaren Algorithmen ist dies nicht möglich. Da weiß man nie, womit man morgen aufwacht.

Nr.3: Es ist extrem skalierbar

Sie können 100 € im Monat, aber auch 100 € am Tag ausgeben und im gleichen Zeitraum 30x mehr Leseminuten generieren. Das Budget kann weiter auf 400 € pro Tag erhöht werden und 120x mehr Leseminuten erreichen als im ersten Beispiel. Und das bei ähnlicher Qualität (Preis pro Leseminute, Seitenaufrufe/Session, Bounce rate etc.).

Anders formuliert: die Skalierbarkeit der Paid-Distribution ist äußerst hoch. Derselbe Inhalt kann von einigen hundert Menschen gesehen werden, aber auch von der Hälfte der Bevölkerung. Alles eine Frage des Geldes. Durch Paid Native-Ads erreichen Sie eine perfekte Distribution und bekommen so viele Leser, wie Sie mit der organischen Distribution niemals bekommen könnten. Es ist absolut unmöglich, in kurzer Zeit die gleiche Menge mit SEO zu erreichen. Es würde Jahre dauern.

Die Skalierbarkeit hat einen weiteren positiven Effekt: Die Kosten pro Leser (Content-Erstellungskosten / Anzahl der Leser) sinken rapide. Damit steigt die Gesamteffektivität des Content Marketings.

Nr.4: SEO hat enorme Kosten heute und ein ungewisses Ergebnis in der Zukunft

Ich zahle heute, um irgendwann in ferner Zukunft Ergebnisse zu erreichen – falls es klappt. Somit entstehen dem Unternehmen die Kosten heute, aber potenzielle Gewinne kommen in der Zukunft, und das Break-Even Point ist weit entfernt. Gleichzeitig wirkt sich dies negativ auf den Cashflow aus. In Anbetracht dessen sehen kostenfreie Clicks möglicherweise nicht so verlockend aus.

Bezahlte Distribution generiert Ergebnisse in der Zeit, in der Kosten anfallen. Wenn Sie Artikel verbreiten, werden sofort Leseminuten generiert. Wenn man Videos verbreitet, bekommt man sofort Views und Completions.

Nr.5: Sofortiges Feedback

Bei der bezahlten Distribution sind die Kosten des Scheiterns gering, da der Content Creator über ein Testbudget verfügt, das Feedback sofort bekommt und es umstellen kann. Er sieht Anzeigen, Anzeigenbibliothek, Impression Share, Wettbewerber usw. Es ist möglich, schnell zu reagieren und die Richtung zu ändern.

Bei Suchmaschinenoptimierung kann die Konkurrenz auch 10x mehr ins SEO investieren und laut Google bessere Inhalte erstellen, aber in den SERP sieht man das noch lange nicht. Oder es könnte sich herausstellen, dass Ihr Content uninteressant ist. Oder dass sich die Leute nicht mehr für die Themen interessieren, oder dass die Nachfrage nur minimal steigt.

Dies wird sich erst nach längerer Zeit zeigen. Die Kosten des Scheiterns sind dann katastrophal hoch.

Nr.6: Targeting und Retargeting

Performance-Kampagnen ermöglichen ein präzises Targeting. Ich kann meine Zielgruppe, Datenbank, ähnliche User, alle Besucher oder nur die engagiertesten targeten. Wenn eine Gruppe wirtschaftlich bedeutsam wird, kann ich sie gezielt ansprechen.

Ein zweifelloses Plus ist Retargeting. Wiederholter Kontakt erhöht die Einprägsamkeit (und die Chance, zu konvertieren). So wie in einem Online-Shop die meisten Bestellungen durch Retargeting kommen, entsteht auch die Einprägsamkeit hauptsächlich durch Retargeting.

Wenn Sie einen B2B- Newsletter und Marketing-Einwilligung haben, können Sie die Leute targeten. Es ist eine Datenbank mit einem potenziellen Wert von mehreren zehntausend Euro.

Kein Algorithmus kann dies machen. Aus diesem Grund verliert man Einprägsamkeit und präzises Targeting.

Nr.7: Schreiben für Algorithmen deformiert die Inhalte

Schreiben für Suchmaschinen mindert die Qualität des Inhaltes. SEOs schreiben für die Roboter, nicht für reale Leser. Der Google-Algorithmus belohnt z.B. lange Artikel. Deshalb werden lange Keywords-Artikel geschrieben. Die Texte sind zu lang, mit Keywords vollgestopft, allgemeiner Ballast wird am Anfang hinzugefügt, Absätze zielen auf Keywords ab. Es gibt Themen, die Big Player beherrschen. Nach SEO-Logik sollte ich nicht über dieses Thema schreiben, obwohl ich etwas Interessantes zu sagen habe. Oder Backlinks – obwohl sie dem Leser helfen würden, wollen die SEOs sie nicht geben.

Es gibt viele solche Deformationen durch Algorithmen. Dadurch leidet die Qualität der SEO-Artikel und der Impact auf die Leser ist geringer.

Bei Paid Distribution sind Sie nicht durch SEO-Regeln eingeschränkt. Es ist ein befreiendes Gefühl. Sie können sich voll und ganz auf den Leser konzentrieren und hochwertige Inhalte erstellen.

Die besten Artikel schreiben die Medienredakteure. Sie sind User-Centric, sie orientieren sich nicht an Keywords, der Größe des Logos oder der Anzahl der Erwähnungen über das Unternehmen.

Nr.8: Sie entscheiden, was angezeigt wird

Sie können Content pushen, der laut Google keine Aufmerksamkeit verdient, aber für Sie wichtig ist, weil er Ihr Unternehmen oder Ihre persönliche Marke profiliert, weil es eine wertvolle Fallstudie ist usw. Paid Ads werden ihn trotz der Widrigkeit von Algorithmen der Zielgruppe zeigen. Auf diese Weise kann das Unternehmen seine Marketing- und Unternehmensziele effektiv erfüllen.

Ein Beispiel ist mein Blog. Ich habe auch Artikel über Randthemen geschrieben und jetzt bekomme ich mehr als 80% des organischen Traffics von ihnen. Deshalb bekomme ich irrelevante Leads, die ich ablehnen muss. Wohingegen bewerbe ich durch bezahlte Werbung relevante Beiträge und bekomme relevante Leads.

Zusammenfassung

  1. Keine Abhängigkeit von Algorithmen: wenn Sie bezahlen, erhalten Sie Sichtbarkeit
  2. Es ist vorhersehbar: Sie können einschätzen, wie viel Sie für Ihr Geld bekommen
  3. Es ist extrem skalierbar: Derselbe Content kann von hunderten Menschen gesehen werden, aber auch von der Hälfte der Bevölkerung
  4. SEO hat heute massive Kosten und ein ungewisses Ergebnis in der Zukunft: man zahlt heute, aber potenzielle Gewinne entstehen in ferner Zukunft
  5. Sofortiges Feedback: Ich sehe sofort die Leistung, ich kann die Richtung ändern und die Kosten des Scheiterns sind gering
  6. Targeting und Retargeting: Die Zielgruppe kann punktgenau angesprochen werden
  7. Das Schreiben für Algorithmen deformiert die Inhalte: Sie müssen nicht für Roboter schreiben, sondern können sich auf die Leser konzentrieren
  8. Sie entscheiden, was angezeigt wird: für das Unternehmen besonders wichtige Inhalte können gepusht werden

SEO hat Nachteile, über die nicht gesprochen wird. Für die Distribution zu zahlen kann ein effektiver Weg sein. Die Hauptvorteile sind Stabilität, Vorhersagbarkeit und Skalierbarkeit.

Jedoch ist es angebracht zu sagen, dass die Welt bunt ist und das gilt auch für die Kommunikation. Zweifellos ist eine Basic-SEO-Optimierung sinnvoll, und bei guten Ergebnissen umso mehr. Es macht durchaus Sinn, auf verschiedenen Kanälen zu kommunizieren, Earned, Owned, Shared.

Erfahren Sie, wie ich FB Content-Distribution Kampagnen durchführe.

Michal Compel